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Der Kondensschutz

 

Kondensschutz


Allgemeines über Kondens

Kondensation kennt jeder. Z. B. am Spiegel im Badezimmer, wenn geduscht oder gebadet wurde, entsteht Kondenswasser. Allgemein wird dieser Vorgang beschrieben mit: „Der Spiegel ist beschlagen“.
Oft wird der Kondensvorgang, wenn er z. B. im Dachbereich auftaucht, als Leckage – also als Undichtigkeit – gewertet. Dies hängt damit zusammen, das man sich nicht vorstellen kann, daß so viel Kondens entsteht, daß es zum Abtropfen von Wasser kommt.

Entstehen von Kondens

Die Luft enthält immer einen gewissen Anteil an Feuchtigkeit, was als relative Luft-feuchtigkeit (RF) bezeichnet wird. Diese relative Luftfeuchtigkeit schwankt in unseren Regionen zwischen ca. 50 % bis 100 %. Die Luft beinhaltet bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedliche Mengen von Feuchtigkeit. Trifft wärmere Luft auf Flächen mit niedrigeren Temperaturen werden bestimmte Mengen an Feuchtigkeit abgegeben und diese setzt sich in Form von Kondens an den Flächen ab.

Wozu GrafoTherm?

Kondenswasser kann viele unnötige Probleme schaffen. Die häufigsten Probleme sind:
1. Herabtropfendes Kondenswasser zerstört die Ware bei der Produktion und im Lager.
2.   Die Bausubstanz wird durch ständige Feuchtigkeit zerstört.
3. An Stahlkonstruktionen führt Kondens zur Rostbildung.
4. Herabtropfendes Kondenswasser führt im Winter unter Überdachungen zur Eisbildung – erhöhte Unfallgefahr.
5. Betondecken werden durch Kondenswasseransammlungen zerstört bzw. der Beton karbonisiert. Häufig tropft kalkhaltiges Wasser ab. 

Was bedeutet Kondensschutz?

Ein Kondensschutz kann den Kondensvorgang nicht verhindern. Der entscheidende Punkt hierbei ist vielmehr die Aufnahme und Abgabe des entstehenden Kondenswassers und die Verhinderung der Tropfenbildung, da nur die Ansammlung und das Abtropfen des Kondenswassers ein Problem darstellen. Die wechselnde Luftfeuchtigkeit hat keine Bedeutung. Ein weiterer Vorteil einer trockenen Oberfläche ist die geringere Verschmutzung. Der Vorgang der Verschmutzung beruht zum Großteil auf elektrostatische Aufladungen, die aufgrund der Oberflächenspannungen eines Materials entstehen, die dann den Schmutz wie ein Magnet anziehen. Hinzu kommt die Feuchtigkeit als verstärkender Faktor. GrafoTherm besitzt eine trockene Oberfläche und lädt sich nicht elektrostatisch auf. Eine Verschmutzung von GrafoTherm erfolgt sehr viel langsamer als bei anderen Materialien. Ein weiterer Pluspunkt ist, daß GrafoTherm wieder gereinigt werden kann.

Warum und wie funktioniert GrafoTherm?

Die Lösung liegt in einer Eigenschaft, die für GrafoTherm typisch ist – die riesige Oberfläche. 1 m² GrafoTherm in 1,5 mm Stärke entspricht einer Gesamtoberfläche von ca. 18.000 – 20.000 m². Durch diese Oberflächenstruktur wird entstehendes Kondenswasser in seiner Form verändert, d. h. die Oberflächenspannung vom Wasser wird gebrochen und beim Kontakt mit GrafoTherm in seine kleinstmögliche flüssige Form umgewandelt. Diese Eigenschaft hat zur Folge das im Vergleich zu einem Wassertropfen nur ein Bruchteil der Energie benötigt wird, um das Wasser zu veranlassen einen anderen Aggregatzustand – die Gasform – anzunehmen. So ist GrafoTherm schnell in der Lage Wasser in Gasform an die Luft abzugeben, sobald diese Feuchtigkeit aufnehmen kann.



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